Mini-Gehalt: Machte Vettel Lauda-Deal mit Aston Martin?

Sebastian Vettel gibt sich mit wenig Gehalt zufrieden.
Sebastian Vettel gibt sich mit wenig Gehalt zufrieden.Imago Images
Nach wochenlangen Verhandlungen hat Sebastian Vettel bei Aston Martin unterschrieben. Und kassiert offenbar deutlich weniger, als gedacht. 

Der viermalige Weltmeister nimmt mit Saisonende Abschied von Ferrari, fährt ab 2021 für das Aston-Martin-Werksteam, aktuell noch als Racing Point in der Formel 1 am Start. Fürstlich entlohnen lässt sich der 33-Jährige dieses Engagement, dessen Länge nicht bekannt ist, allerdings nicht.

Zunächst war berichtet worden, Vettel würde ein stattliches Jahresgehalt von rund 15 Millionen Euro kassieren. Doch das soll weit entfernt von der Wahrheit sein, wie "racefans.net" berichtet. Demnach soll Vettels jährliches Grundgehalt bei "nur" 1,3 Millionen Euro liegen. Plus Bonuszahlungen. Der Deutsche hatte stets erklärt, dass das Geld nebensächlich ist. 

Dafür soll sich Vettel eine lukrative Klausel in seinem Vertrag verankert haben: der Deutsche wird Markenbotschafter der britischen Automarke. Und das soll zusätzlich 4,2 Millionen Euro in die Kassen des Deutschen spülen. Racing Point hatte bereits bestätigt, dass Vettel - wie auch Teamkollege Lance Stroll - zukünftig die Marke Aston Martin repräsentieren werde. 

Lauda-Deal für Vettel?

Vettel könnte sich diesen Deal von Niki Lauda abgeschaut haben. Als der 2019 verstorbene dreimalige Weltmeister 1982 über sein Formel-1-Comeback bei McLaren verhandelte, sagte er zum damaligen Geldgeber Marlboro: "Gebt mir einen Dollar fürs Fahren und drei Millionen Dollar für den Werbewert meines Namens." Der Zigaretten-Konzern hatte sich darauf eingelassen. Auch Michael Schumacher war nach seinem Comeback von 2010 bis 2012 Mercedes-Markenbotschafter. Und nun auch Vettel für Aston Martin. 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. wem TimeCreated with Sketch.| Akt:
Formel 1Sebastian VettelAston Martin

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen