Nur Mini-Mehrheit für Ausbau von Wiener Radwegen

Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne, li.) und Alsergrund-Bezirkschefin Saya Ahmad (SPÖ) eröffnen den Pop-up-Radweg Hörlgasse.
Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne, li.) und Alsergrund-Bezirkschefin Saya Ahmad (SPÖ) eröffnen den Pop-up-Radweg Hörlgasse.Helmut Graf
In Wien gibt es rund 1.400 Kilometer Radwege. Ein Lieblingsprojekt des grünen Koalitionspartners ist der weitere Ausbau. Die Meinung der Wiener darüber ist geteilt.

Der Popup-Radweg auf der Praterstraße sorgte vor einigen Monaten für Polarisierung in Wien. Unique Research hat im Auftrag von "Heute" die Wiener befragt, was sie von mehr Radwegen in der Stadt halten. Die Einstellung dazu ist gespalten.

– 49 % sind für einen solchen Ausbau, 47 Prozent lehnen ihn dagegen ab.
– Männer sind mehrheitlich dafür (51 Prozent zu 47 Prozent), bei den Frauen gibt es fast ein Unentschieden (47 Prozent dafür, 48 Prozent dagegen).

Höchst unterschiedlich die Meinung nach Parteien:
– Die Zustimmung ist bei Grün-Wählern mit 84 Prozent am höchsten.
– Die Ablehnung ist bei FP-Anhängern am stärksten ausgeprägt (79 Prozent).
– Neos-Fans sind zu 59 Prozent für den Ausbau, SP-Anhänger zu 53 Prozent. VP-Wähler sind zu 60 Prozent dagegen

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