Sie ist nur zwei Zentimeter klein, aber geschmacklich eine echte Entdeckung: Die mexikanische Minigurke erobert immer mehr Balkone. Das exotische Gemüse sieht aus wie eine Mini-Wassermelone und schmeckt gurkig frisch-säuerlich.
Das Beste: Die Pflanze ist pflegeleicht und braucht nicht viel Platz. Sie gedeiht im Topf und bildet meterlange Ranken, die sogar als Sichtschutz dienen können.
Wie 24garten.de berichtet, ist der Anbau gar nicht so schwer. Wichtig ist: Die Gurke braucht viel Sonne, ausreichend Wasser und als Starkzehrer genug Nährstoffe. Beim Gießen sollte man nicht sparen - bei Wassermangel werden die Blätter schnell braun.
Wer die kleinen Früchte ernten will, sollte im Frühjahr ab Februar oder März mit der Aussaat im Haus beginnen. Ab Ende Mai können die Jungpflanzen dann nach draußen.
Die Ernte startet meist im August. Die Früchte verstecken sich gerne im dichten Blattwerk - das Suchen fühlt sich laut einer Garten-Expertin manchmal "wie eine Ostereiersuche" an.
Die knackigen Minigurken schmecken pur mit etwas Salz, im Salat oder eingelegt wie Essiggurken. Besonders praktisch: Die unterirdischen Knollen der Pflanze können überwintert werden, sodass man im nächsten Jahr nicht neu säen muss.