Welche rechtlichen Vorgaben gibt es für Kinder im Web, wann soll man sich einmischen, wann und wo Grenzen setzen? Und: Sind Downloads legal? Fragen wie diese beantwortet Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in einer neuen Fibel. Hier die Hits.
Liebe Eltern, es gibt kein Entrinnen! Wer seinen Kinder beistehen will, muss selbst WWW-fit werden. Ein bisschen Fachwissen ist hier ganz hilfreich. Das rät die Minister-Fibel:
Facebook: Verbote sind sinnlos. Werden Sie selbst Mitglied. So können Sie ein Auge auf Ihren Sprössling haben. Gehen Sie gemeinsam die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre durch. Reden Sie regelmäßig über die Neuigkeiten auf Facebook. Wichtig: Belästigungen sofort ans Unternehmen melden.
Smartphone: Überprüfen Sie gemeinsam, welche Handy-Aktivität wie viel kostet. Suchen Sie Sparmöglichkeiten (App statt SMS). Treffen Sie Vereinbarungen für den Fall von Kostenüberschreitungen. Nicht zu oft weich werden. Im Ernstfall dürfen Sie Dienste auch sperren lassen.
Downloads: Ob der Download (oder das Streaming) von bereits illegal bereitgestellten Werken (Filme, Musik etc.) verboten ist, ist in Österreich nicht restlos geklärt. Vorsicht bei Tauschbörsen: Hier werden die geladenen Dateien automatisch wieder für die Verbreitung verwendet. Und damit macht man sich klar strafbar.
Web 2.0: Machen Sie den Kindern klar: Private Bilder und Filme können im Web leicht in falsche Hände geraten und Basis für Erpressung und Belästigung sein. Später können sie auch bei der Jobsuche hinderlich sein!
Den Folder "Medien in der Familie" gibt’s unter