Ministerin hat für Tourismus-Branche "gute Nachricht"

Menschen auf der Mariahilferstraße
Menschen auf der Mariahilferstraßepicturedesk.com (Symbolbild)
Für Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ist die Erhöhung der Obergrenzen für Coronahilfen für Tourismus von "besonderer Bedeutung".

Als "extrem positive und wichtige Nachricht" bezeichnet Tourismusministerin Elisabeth Köstinger die lang erwartete Ausweitung des Beihilfenrechtsrahmens durch die Europäische Union.

"Gerade für die Tourismus-Branche war der bisherige Deckel von 800.000 Euro ein großes Problem, viele Betriebe sind an diese Grenze gestoßen und konnten damit keine Hilfen mehr beantragen", teilt Köstinger am Donnerstag mit.

Und weiter: "Die Erhöhung auf 1,8 Millionen Euro bzw. auf 10 Millionen Euro für direkt Betroffene ist eine gute Nachricht und nicht zuletzt auch ein Verhandlungserfolg Österreichs."

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger
Tourismusministerin Elisabeth KöstingerGEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com

"Haben Druck auf EU-Kommission gemacht"

"Seit Monaten haben wir Druck auf die EU-Kommission gemacht, immer und immer wieder das Gespräch gesucht und verhandelt. Nun hat sich diese Hartnäckigkeit bezahlt gemacht und wir können Betriebe, die sonst an die Deckelung gestoßen wären, weiterhin unterstützen und durch die Krise bringen".

Besonderen Dank sprach Köstinger Finanzminister Gernot Blümel aus. "Er hat nicht lockergelassen und viel dazu beigetragen, dass die Kommission nun eingelenkt und die Obergrenzen angehoben hat. Für die heimische Tourismuswirtschaft ist das eine Erleichterung, die so manchem Betrieb das Überleben sichern wird."

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