Österreich

Ministerium bietet Hilfspakete für Gemeinden

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:47

Um den 21 betroffenen niederösterreichischen Kommunen jetzt unter die Arme zu greifen, tourt Polizeichef Franz Prucher derzeit durchs Land. Ein Maßnahmenpaket soll die Unsicherheit in der Bevölkerung reduzieren. 21 Polizeidienststellen in NÖ gehören bald der Vergangenheit an - rund 120 Beamte müssen "umziehen".

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Jedoch arbeitet das Ministerium intensiv an einem "Gemeindepaket" für NÖ. Die Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Kommunen:

- Die Kosten der Torsprechstellen am geschlossenen Posten inklusive notwendiger Technik werden vom Innenministerium übernommen.

- Kleine Amtshandlungen können weiterhin in den betroffenen Gemeinden durchgeführt werden. "Auf Knopfdruck bei der Gegensprechanlage wird eine Streife informiert. Die Beamten kommen und können dann kleinere Anzeigen, wie zum Beispiel einen Wildschaden, direkt vor Ort abhandeln", erklärt Polizeichef Franz Prucher.

- Jede der betroffenen Kommunen erhält einen "Vertrauensbeamten". Zum Beispiel: Ein fixer Exekutivbeamter, der früher auf der PI Statzendorf Dienst machte und in Zukunft in Herzogenburg stationiert ist, ist für den Statzendorfer Ortschef erster Ansprechpartner.

In den letzten Tagen verschafften sich Franz Prucher und sein Team Eindrücke in den Schließungsgemeinden. "Es ist mir wichtig, individuelle Lösungen für die Kommunen zu finden und mit den Bürgermeistern, Bezirks- und Postenkommandanten persönlich zu sprechen."

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