Ministerium gibt grünes Licht für Ausbau der S10

Der letzte Teilabschnitt der S10 bis zur tschechischen Grenze kann gebaut werden.
Der letzte Teilabschnitt der S10 bis zur tschechischen Grenze kann gebaut werden.Asfinag
Jetzt ist es fix! Wie das Klimaschutzministerium am Montag bekannt gab, kann der Lückenschluss der S10 bis zur tschechischen Grenzen gebaut werden. 

Die Bewohner von Rainbach (Bez. Freistadt) können aufatmen. Wie am Montag bekannt wurde, kann das letzte Teilstück der Mühlviertler Schnellstraße (S10), die Umfahrung Rainbach, gebaut werden. Die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Evaluierung für den S10-Lückenschluss ist jetzt abgeschlossen. "Es ist ein notwendiges Projekt, das insbesondere auch zur Entlastung der Anrainergemeinden dient“, so das Klimaschutzministerium.

Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), der die Evaluierungsmaßnahmen zuletzt harsch kritisierte, ist nun erleichtert. Er sagt: "Damit hat das für die Menschen in der Region wichtige Projekt entscheidende Hürden genommen. Wir erwarten uns, dass das Projekt jetzt zügig in die Umsetzung geht."

"Wichtige Entlastung"

Günter Lorenz (ÖVP), Bürgermeister von Rainbach, ist ebenfalls happy und sagt: "Wir sind sehr froh über die heutigen Entscheidungen. Mit den positiven Prüfergebnissen zeichnen sich für unseren Ort eine zukunftsweisende Verkehrslösung und eine wichtige Entlastung der Anrainer ab."

Für Verkehrs- und Umweltministerin Leonore Gewessler rückt künftig aber auch der Ausbau der Bahnverbindungen in den Fokus. Laut ihr klappt eine Entlastung der der Transitlawine nur, wenn künftig die klimafreundliche Bahn mehr in den Vordergrund gestellt wird.  Sie sagt: "Das Klimaschutzministerium wird deshalb sofort mit den Untersuchungen zum Bau einer Hochleistungsbahnstrecke zwischen Linz und Prag beginnen. Zweieinhalb Stunden von Oberösterreich in die tschechische Hauptstadt – das geht und das ist unsere Vision".

Besser Zugverbindung gefordert

In einer Aussendung weist das Klimaschutzministerium auch auf die Dringlichkeit des Ausbaus der Bahnverbindungen mit Tschechien hin. Stelzer fordert ebenso eine leistungsfähige Zugverbindung. 

"Wir haben beim Bund mehrmals darauf hingewiesen, dass es neben dem Ausbau der S10 auch eine deutliche Aufwertung der Bahnstrecke nach Tschechien braucht. Die Fahrtstrecken zwischen Linz und Prag sowie Linz und Budweis sind für heutige Verhältnisse deutlich zu lange", stellt Stelzer klar.

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