Ministerium will IS-Kinder bald ins Land holen

Maria G. und Sabina S. gingen zum IS und wurden Mütter.
Maria G. und Sabina S. gingen zum IS und wurden Mütter.Bild: privat
Die Vorbereitungen laufen: Die beiden Kinder der Wienerin Sabina S. dürfen nach Österreich. Und das schon in den nächsten Wochen.
Die Salzburgerin Maria G. und die Wienerin Sabina S. rissen vor Jahren von daheim aus, schlossen sich in Syrien der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an und bekamen im Kriegsgebiet Kinder. Diese dürfen nach Österreich.

Wie Peter Guschelbauer, Sprecher des Außenministeriums, am Freitag bestätigte, sollen die beiden Kinder von Sabina S. "in den nächsten Wochen" nach Österreich geholt werden. Das berichtet "ORF.at".

Wann und wie bleibt aus Sicherheitsgründen geheim. Es handelt sich um Waisenkinder. Sabina S. soll in Syrien umgekommen sein, das Sorgerecht für die Kinder wurde nach einem DNA-Test deren Großeltern übertragen.

Die Kinder von Maria G. müssen noch etwas länger im kurdischen Rojava Information Center bleiben. Die Behörden warten das Ergebnis eines DNA-Tests ab. Außerdem wird die potenzielle Gefährdung, die von Maria G. ausgehen könnte, geprüft.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Bilder des Tages

(red)

Nav-Account heute.at Time| Akt:
ÖsterreichNewsÖsterreich

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen