Als Passanten Anfang August in Wien-Donaustadt beobachteten, wie ein Hundebesitzer seinen Labradorrüden Walter grausam misshandelte, verständigten sie die Polizei. Die Beamten nahmen dem rücksichtslosen 55-Jährigen den Hund ab, mit Polizei-Hilfe hat er nun ein neues Zuhause gefunden.
Couragierte Fußgänger wollten am Nachmittag des 7. August nicht mehr länger zusehen, als der verantwortungslose Besitzer seinen Hund misshandelte. Sie verständigten die Polizei, die Besatzung der Funkstreife "Viktor 6" traf ein und die beiden Beamtinnen stellten den 55-Jährigen zur Rede.
Im Gespräch mit dem Hundehalter gab er zu, seinen Labradorrüden regelmäßig zu "züchtigen". Von Reue oder Einsicht war allerdings keine Spur - der Mann machte sich sogar über den Polizei-Einsatz lustig. Labdrador Walter glich einem Häuflein Elend - er kauerte am Boden, war total verängstigt und suchte Zuflucht bei den beiden Polizistinnen.
Die Beamtinnen nahmen dem Tierquäler sofort den Hund ab, der Mann wurde angezeigt. Der verspielte "Walter" hatte Glück im Unglück. Denn eine Freundin der Polizistin nahm ihn kurzerhand in ihrer Familie auf und gibt ihn nicht mehr her.