Der helle Wahnsinn! Mitten im ärgsten Feiertagsverkehr beschleunigte ein Franzose Sonntagabend seinen BMW auf der A1 auf sagenhafte 240 km/h! Eine Zivilstreife der Polizei jagte dem Raser mehrere Kilometer hinterher, konnte ihn bei Allhaming stoppen. Allerdings: Seinen Führerschein durfte der Schnellfahrer vorerst behalten
Ja! So eine extreme Geschwindigkeitsübertretung ist wirklich außergewöhnlich, weiß Oberst Gerhard Haag von der Polizei-Verkehrsabteilung aus Erfahrung: Das könnte sogar ein neuer Rekord sein. Normalerweise strafen wir Lenker, die 160 oder 170 km/h fahren!
Jedenfalls fuhr der Franzose Sonntagabend gleich zweimal viel zu schnell. In der 100-km/h-Beschränkung beim Knoten Linz war er durchschnittlich mit Tempo 178 unterwegs. Über den Puckinger Berg zog er seinen 5er BMW dann weiter auf, beschleunigte auf 240 km/h, berichtet ein Beamter.
Blechen muss der Franzose nach Abzug einer fünfprozentigen Messtoleranz für Tempo 228 - das ist eine Übertretung um satte 98 km/h. Allerdings: Seinen Führerschein durfte der Schnellfahrer vorerst behalten. Da muss die Behörde, sprich die Bezirkshauptmannschaft entscheiden, wie sie vorgeht. Im Regelfall bekommt der Verkehrssünder ein Fahrverbot sowie eine Geldstrafe aufgebrummt. Ob der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen wird, hängt von der Entscheidung des jeweiligen Beamten ab, erklärt Polizei-Offizier Gerhard Haag.
Robert Loy