Mit dem Donaubus von Ottensheim nach Linz

Zwischen Ottensheim und Linz soll der Donaubus ab Mai 2019 verkehren.
Zwischen Ottensheim und Linz soll der Donaubus ab Mai 2019 verkehren.Bild: Google Maps
Kampf dem Stau? Mit einem "Bus" auf der Donau wollen zwei Brüder im Mai des kommenden Jahres ein neues Angebot schaffen.
Seit vielen Jahren schon taucht immer wieder die Idee eines Wassertaxis auf der Donau auf. Die sollen zum einen staugeplagte Pendler entlasten, sind zum anderen eine touristische Attraktion. Verwirklicht wurden die Pläne allerdings noch nicht.

Bis jetzt! Denn die Brüder Markus (49) und Peter Luger (45) wollen schon ab Mai 2019 mit einem Katamaran zwischen Ottensheim (Bez. Urfahr-Umgebung) und Linz pendeln. Allerdings ist das Angebot wohl eher für Touristen interessant.

Für die rund neun Kilometer lange Strecke soll das Boot – es befindet sich noch in Bau – nur 14 Minuten benötigen, dabei mit bis zu 45 km/h schnell fahren. In Linz soll das Boot dann auf Höhe des Lentos anlegen.

CommentCreated with Sketch.0 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. 70.000 Euro wird das Gefährt kosten, rund 40 Prozent davon sind allerdings durch eine EU-Förderung gedeckt, verrät Peter Luger im Gespräch mit "Heute".

So ähnlich soll der Wasserbus aussehen, der ab Mai zwischen Ottensheim und Linz pendeln soll.
So ähnlich soll der Wasserbus aussehen, der ab Mai zwischen Ottensheim und Linz pendeln soll.

Bis zu 12 Passagiere



Ab 1. Mai soll der Linienbetrieb starten. "Die Genehmigung haben wir noch nicht, weil das Boot noch nicht fertig ist", sagt Luger. Bis zu 12 Passagiere werden in dem Katamaran Platz finden, die Mitnahme von Fahrrädern ist möglich. Zu jeder vollen Stunden fährt der "Wasserbus" in Ottensheim weg, in Linz ist immer zur halben Stunde Abfahrt.

"Wir schauen einmal, wie das Projekt ankommt. Natürlich ist das Angebot vorerst für Touristen und Radfahrer interessant", so Luger. Denn mit sechs bis sieben Euro pro Fahrt ist das Angebot für Pendler zu teuer.

"Wir hoffen aber, dass der Preis durch eine Subvention gefördert wird, dann können wir billiger werden", so Luger. Vielfahrer sollen vorerst durch eine Punktekarte in den Genuss eines günstigeren Tarifs kommen.

Markus und Peter Luger haben übrigens Erfahrung mit dem Fährgeschäft. Sie betreiben seit Jahren einen "kleinen" Wasserbus bei der Schlögener Schlinge.

(gs)

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