Spitalsputzfrau erbeutete 45.000 Euro von Toten

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Nach monatelangen Ermittlungen konnte die Wiener Polizei eine Spitalsputzfrau ausforschen, die mit den Bankomatkarten verstorbener Patienten Abhebungen getätigt haben soll.
Erfolg für das die Außenstelle West des Landeskriminalamtes Wien. Nach langwierigen Ermittlungstatigkeiten ist es gelungen, eine Tatverdachtige auszuforschen, die durch mehrfachen Diebstahl eine Schadenssumme von rund 45.000 Euro verursacht haben soll.

Die beiden bekannten Falle ereigneten sich bereits in den Jahren 2016 und 2017. Die tatverdächtige Kroatin (56) soll mit den Bankomatkarten kürzlicher verstorbener Patienten im Otto-Wagner-Spital (Penzing) und dem Wilhelminenspital (Ottakring) unautorisierte Behebungen durchgeführt haben. Beim ersten Fall betrug der Schaden rund 37.000 Euro, beim zweiten 8.000 Euro.

Anzeige erst nach einem Jahr

Da in den beiden Fällen die Diebstähle erst später zur Anzeige gebracht wurden, gestaltete sich die Arbeit der Kriminalbeamten als sehr schwierig. Im ersten Fall bemerkte eine Verwandte rund ein Jahr nach dem Diebstahl, das etwas nicht stimmte. Zu dem Zeitpunkt waren samtliche Beweismittel, wie etwa Videomaterial, nicht mehr verfugbar. Auch beim zweiten Diebstahl gab es nur sehr vage Anhaltspunkte, der Fall wurde von einem aufmerksamen Bankangestellten bemerkt.

CommentCreated with Sketch.5 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Nach komplexen Strukturermittlungen und Observationstatigkeiten konnte nun die 56-jahrige Frau als Tatverdachtige ermittelt werden. Die Frau war als Reinigungskraft in jenen Spitalern angestellt, wo die Diebstahle der Bankomatkarten der verstorbenen Opfer stattgefunden haben. Die Verdächtige zeigte sich zu den Taten nicht gestandig, sie wurde auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht. (lok)

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