Oppo hat das Find X5 Pro präsentiert. Das Gerät überzeugt mit einer krassen Kamera und einem leistungsstarken Ladegerät.
„Kamera“
Hasselblad ist ein Titan im Kamerageschäft. Das schwedische Traditionsunternehmen ist vor allem bekannt für seine Mittelformatkameras. 2017 ist der chinesische Drohnenbauer DJI eingestiegen. Nun kommt Hasselblad-Feeling aufs Handy: Das Oppo 5X Pro erhält diverse Funktionen der High-End-Kamera. So ist die Oberfläche im Look von Hasselblad gestaltet. Dazu gibt es Filter, die von Hasselblad-Profis entwickelt wurden, sowie mit Xpan ein spezielles Panoramaformat, womit fotografiert werden kann. Auf die Hardware hat das alles keinen Einfluss. Beeindruckend ist vor allem die 4K-Videoleistung bei schlechten Lichtverhältnissen. Das Handy ist hier der Konkurrenz klar überlegen. Dank dem von Oppo entwickelten Bildprozessor, sind auch Fotos schärfer und detailreicher als noch beim Vorgänger.
„Akku“
Kleine Akkus, die schnell leer sind und langsam laden: Das ist die Achillesferse so mancher moderner Handys. Nicht so beim neuen Oppo-Modell. Einerseits hat das Gerät eine Batterie mit 5000 mAh. Andererseits wird das Smartphone mit einem ziemlich klobigen Netzteil geliefert. Dieses kann das Pro-Modell in gerade einmal zwölf Minuten auf die Hälfte laden. Hat man also zum Beispiel noch fünf Minuten Zeit, bevor der Bus fährt, macht das einen großen Unterschied. In rund 40 Minuten ist das Gerät vollgeladen. Vorausgesetzt man hat eine Steckdose in der Nähe, sind Akkusorgen mit dem neuen Schnellladegerät und dem passenden Handy so Vergangenheit.
„Display“
6,7 Zoll groß ist der Bildschirm des neuen Oppo-Handys. Damit ist es in etwa so groß, wie das iPhone 13 Pro Max. Der Screen hat eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz. Was das heißt? Liest man etwa ein Ebook und scrollt nicht, ist die Bildwiederholfrequenz niedrig, navigiert man durch Menüs, ist sie hoch. So kann der Akku geschont werden, ohne dass die flüssige Darstellung darunter leidet.
„Design“
Wellenform: Das Design des Oppo Find X5 Pro ist einzigartig. Die Rückseite aus Keramik ist geschwungen, das Kameramodul dabei leicht erhöht. Das Verfahren ist aufwendig. Laut Hersteller dauert es 168 Stunden, bis die Rückseite fabriziert ist. Wer sich ein buntes Telefon wünscht, kommt nicht auf seine Kosten. Das Gerät gibt es nur in Schwarz und Weiß.
„Fazit“
Gute Kamera, super Akku, solides Display: Oppo setzt beim neuen Modell auf die wichtigen Merkmale. Macht Oppo so weiter, müssen sich Samsung und Apple warm anziehen. Ganz günstig ist das neue Top-Gerät aber nicht. Verkauft wird das Gerät ab 13. März, für 1.299 Euro, es kann jetzt schon vorbestellt werden.