Wer online einen Flug bucht, kennt das Problem: Die Preise schwanken manchmal von Minute zu Minute. Was viele nicht wissen: Buchungsportale und Airlines passen ihre Preise auch an den Standort des Nutzers an. Wer aus einer wohlhabenderen Region kommt, zahlt oft mehr.
Die Lösung ist ein sogenanntes VPN, ein virtuelles privates Netzwerk. Damit kannst du deinen digitalen Standort verschleiern und so tun, als würdest du aus einem anderen Land buchen. Wählt man ein Land mit geringerem Durchschnittseinkommen, purzeln die Preise.
Wie inside-digital.de berichtet, hat ein Redakteur den Trick selbst getestet. Bei einer Flugsuche aus Deutschland war der Preis deutlich höher als nach dem Wechsel auf einen Server in einem anderen EU-Land mit niedrigerem Einkommen. Bei Hin- und Rückflug kamen so über 30 Euro Ersparnis zusammen.
Der VPN-Trick funktioniert nicht nur bei Flügen. Auch Mietwagenservices bieten Inländern oft günstigere Konditionen als Touristen aus dem Ausland. Wer seinen virtuellen Standort ins Zielland verlegt, kann auch hier beim Endpreis sparen.
Die Nutzung eines VPN ist völlig legal. Allerdings blockieren manche Plattformen bekannte VPN-Server. In dem Fall hilft ein Wechsel des virtuellen Standorts. Wichtig: Vor dem Kauf immer die angezeigte Währung prüfen, denn bei fernen Ländern wird manchmal in der lokalen Währung abgerechnet.
Bei der Deutschen Bahn funktioniert der Trick übrigens nicht mehr. Dort richten sich die Preise nach Auslastung und Buchungszeitpunkt, aber nicht nach dem Herkunftsland der IP-Adresse.