Wirtschaft

Mit diesen Geräten gibt?s den meisten Ärger

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:08

Mehr als die Hälfte der Österreicher glaubt, dass die künstliche Herabsetzung der Funktionszeit von Produkten System habe. Den meisten Ärger gibt es mit Handys, Druckern, aber auch Waschmaschinen und Geschirrspülgeräten. Das ergibt eine "Konsument"-Umfrage unter fast 800 Personen.

Mehr als die Hälfte der Österreicher glaubt, dass die künstliche Herabsetzung der Funktionszeit von Produkten System habe. Den meisten Ärger gibt es mit Handys, Druckern, aber auch Waschmaschinen und Geschirrspülgeräten. Das ergibt eine "Konsument"-Umfrage unter fast 800 Personen.

Eine Online-Umfrage zur Lebensdauer enthüllt erschreckende Fakten: So waren 55 Prozent der im Februar Befragten überzeugt, die Lebensdauer von Geräten sei absichtlich eingeschränkt. Weitere 40 Prozent sind der Ansicht, dass die sogenannte "geplante Obsoleszenz" zumindest in manchen Branchen üblich ist. Lediglich 0,5 Prozent halten die Diskussion dagegen für "maßlos übertrieben".

Häufigster Ärger über Handys und Drucker

Vor allem bei elektrischen und elektronischen Geräten gibt es zahlreiche Beschwerden: Am häufigsten wird bei den Branchen die Unterhaltungselektronik genannt (75 Prozent), gefolgt von Haushaltsgeräten (71 Prozent) und dem Informations- und Telekommunikationssektor (63 Prozent). Immerhin 35 Prozent machten ihrem Ärger über kurzlebige Lampen Luft.

Zwei Produktgruppen wurden besonders häufig genannt: Drucker, bei denen z.B. der Inhalt der Tinten- und Tonerbehälter nicht vollständig verbraucht werden kann und Handys/Smartphones, bei denen Probleme mit dem Akku bzw. mit angeblichen Feuchtigkeitsschäden im Vordergrund stehen. Schlechte Erfahrungen mit Waschmaschinen und Geschirrspülgeräten sind ebenfalls häufig.

Rund zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmer wusste aber auch von langlebigen Produkten zu berichten. Hier wurden ebenfalls auffallend häufig Waschmaschinen, aber auch Kühlgeräte genannt.

Suche nach Lösungen

In den Griff bekommen lassen sich solche Probleme nach Ansicht vieler VerbraucherInnen u.a. durch Transparenz und die Veröffentlichung konkreter Einzelfälle. Erfreulich aus Konsumentensicht ist, dass durch die verstärkte öffentliche Debatte nun auch eine branchenübergreifende Diskussion ausgelöst wurde. Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie signalisierte bereits Interesse, nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.

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