Ukraine

Nach Annexionen – so hart fällt Reaktion auf Putin aus

Die Ukraine feiert Erfolg um Erfolg im Kampf gegen Russland. Präsident Wladimir Putin muss nun mit heftigem Widerstand der Weltöffentlichkeit rechnen.

Wladimir Putin nahm die besetzten Gebiete in der Ukraine in die russische Föderation auf. Diese Annexionen werden als völkerrechtswidrig angesehen.
Wladimir Putin nahm die besetzten Gebiete in der Ukraine in die russische Föderation auf. Diese Annexionen werden als völkerrechtswidrig angesehen.
GAVRIIL GRIGOROV / AFP / picturedesk.com

Die Meldungen über militärische Erfolge der ukrainischen Armee häufen sich. Zuletzt erkannten Experten gar den "größten Durchbruch seit Kriegsbeginn". Nur kurze Zeit später vermeldete die Ukraine weitere Gebietsgewinne. Eine Karte zeigte den enormen Landgewinn der ukrainischen Streitkräfte.

In der Südukraine habe die Armee fünf weitere Orte zurückerobert, schrieb der Chef des Präsidentenbüros, Andrij Jermak, am Dienstag beim Nachrichtendienst Telegram. Die ukrainische Gegenoffensive bereitet den russischen Einheiten nach Experten-Ansicht gleich an mehreren Fronten enorme Probleme. "Die Ukraine diktiert im Moment das Tempo", sagte ein Vertreter westlicher Sicherheitskreise in einem Briefing zu Journalisten in London. Einige russische Einheiten stünden so unter Druck, dass sie sich zum Rückzug gezwungen sähen – teilweise gegen den Willen der russischen Führung.

Große Mehrheit verurteilt Annexionen

Von den militärischen Erfolgen der ukrainischen Armee abgesehen, befasst sich die Weltöffentlichkeit mit den russischen Annexionen der (noch) besetzten ukrainischen Gebieten. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen soll sich am kommenden Montag in einer Dringlichkeitssitzung mit der völkerrechtswidrigen Annexion von Teilen der Ostukraine durch Russland beschäftigen. Das geht aus einem Brief des größten UN-Gremiums an die 193 Mitgliedsstaaten vom Dienstag hervor. Bei den Beratungen ab diesem Montag um 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit soll es Diplomaten zufolge auch eine Abstimmung über eine Resolution geben, die Moskaus Taten verurteilt.

Gegen einen ähnlichen Beschlussentwurf hatte Russland am Freitag im UN-Sicherheitsrat – dem mächtigsten Gremium mit 15 Mitgliedern – sein Veto eingelegt. China, Indien, Brasilien und Gabun hatten sich enthalten. Bei der Abstimmung in der UN-Vollversammlung wird mit einer großen Mehrheit für die Verurteilung gerechnet.

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    GIAN EHRENZELLER / Keystone / picturedesk.com