Der Sommer ist vorbei, die Temperaturen kühlen ab. Während es in den Tälern durch den Extrem-Niederschlag der vergangenen Tage katastrophale Überschwemmungen gab, sind auf den Bergen bis zu einen Meter Neuschnee gefallen. Der Winter rückt immer näher und damit auch die Skisaison.
Seit Montag ist auch für das Skigebiet Kasberg in Oberösterreich klar, dass es in eine neue Wintersaison geht – die Lifte sind finanziell saniert und in einer Woche sollen auch die Ticket-Preise bekannt gegeben werden. Diese schossen in ganz Österreich in den letzten Jahren in die Höhe und machten den Volkssport schon fast zu einem Luxushobby.
Deshalb setzen vereinzelte Skigebiete in Oberösterreich auf ein neues Modell und wollen Preise einführen, die sich täglich ändern. Ähnlich wie bei Flugtickets oder Hotelbuchungen sollen nämlich auch die Skitickets günstiger sein, wenn im Voraus gekauft wird.
Dieses Modell soll nun auf der Höss in Hinterstoder und auf der Wurzalm eingeführt werden. Der Preis werde dann täglich neu berechnet und soll tendenziell steigen, je näher der Skitag rückt und je größer die Nachfrage ist.
Schwierigkeiten wird es aber geben, wenn man den geplanten Skitag doch nicht wahrnehmen kann. Die Tickets dann nämlich zu stornieren oder umzutauschen soll nicht einfach werden. Eine Stornierung ist nämlich nur bei Krankheit möglich, wofür man eine Bestätigung des Arztes aus der Skiregion benötigt.
Am Kasberg sei so ein dynamisches Modell jedoch nicht in Planung. Die Tickets sollen aber laut Geschäftsführer Fritz Drack leicht erhöht werden. Auch in der Skiregion Dachstein-West soll es künftig kein dynamisches Preismodell geben. Geschäftsführer Rupert Schiefer betont, dass es die gesamte Saison fixe und transparente Ticketpreise geben soll.