Im September startete die Aktion Donauuferbahn Burger in Österreich. Das heißt: Mit jedem Bissen tut man etwas Gutes. Zwei Euro pro gekauften Burger in den teilnehmenden Restaurants tragen zur Rettung der Donauuferbahn bei. Die Initiative "Donauuferbahn.jetzt" will mit dieser Aktion ein Zeichen setzen. Denn für sie ist der Zug noch lange nicht abgefahren. Obwohl auf der 19 Kilometer langen ehemaligen Bahntrasse zwischen Emmersdorf und Weins-Ysperdorf es derzeit wenig positiv aussieht. 2019 wurden die Schienen abgetragen und das Unkraut sprießt. Doch die Initiative will die 2010 stillgelegte Bahn nicht aufgeben.
"Unser Ziel ist eine vollständig elektrifizierte Donauuferbahn im Stundentakt! Akku oder Dieselzüge sind keine Alternative", schreibt die Gruppe auf ihrer Homepage. Ex-Staatssekretärin Christa Kranzl und Wolfgang Hnat, Sprecher von "Donauuferbahn.jetzt", wollen mit der Burger-Aktion nochmal einen Impuls setzen. Denn das Granitwerk Loja östlich von Persenbeug könnte über die sieben Kilometer lange Güterzugstrecke an die im angrenzenden Oberösterreich noch voll betriebene Donauuferbahn bei Sarmingstein angebunden werden. Laut Kranzl wäre diese Entlastung der B3 von Schotterlastern ein Riesengewinn. Ihr Conclusio: Gibt es Güterzugstrecke, wären Personenzüge nicht weit.
Gastrounternehmen die sich dieser Aktion anschließen möchten, sind herzlich willkommen. Bei Interesse einfach ein Mail an [email protected].