Mit Gift präparierter Hase ausgelegt: Polizei ermittelt

Der tote Hase war wohl ein Köder für Haus- und Wildtiere.
Der tote Hase war wohl ein Köder für Haus- und Wildtiere.Bild: iStock
Ein Professor fand in Pölla (Zwettl) einen toten Hasen, welcher vermutlich mit Carbofuran präpariert war. Dies geschah offenbar in der Absicht, Wild- oder Haustiere zu vergiften.
Ermittlungen im Waldviertel wegen des Verdachtes der versuchten Tierquälerei: Bisher unbekannte Täter legten am Wochenende im Gebiet der Windhagschen Stipendienstiftung im Gemeindegebiet von Pölla (Zwettl) im Bereich des sogenannten Königsbaches einen toten Hasen aus, welcher vermutlich mit dem Insektizid Carbofuran (Anm.: seit 2008 in Österreich verboten) präpariert war.

Ein Professor (44) fand das präparierte Tier zufällig - der fachkundige Mann machte einen Abgleich mittels Fotovergleich und informierte den zuständigen Jäger. Der Sachverhalt wurde der Polizei Allentsteig und in der Folge auch der Staatsanwaltschaft Krems mitgeteilt.

Eine Aufnahme des Insektizides durch Hunde (im Auffindungsbereich sind viele Camper mit Hunden) dürfte nicht vorliegen. Ob Wildtiere vergiftet wurden, ist bisher nicht bekannt.

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