Mit Kren verletzt – nun klagt Frau Kräuterpfarrer

Ein Tippfehler hatte böse Auswirkungen für eine Frau, die eine Kren-Behandlung machte. Nun soll das EuGH die brennende Frage klären.

Mit altem Wissen über die Heilkraft der Natur berät Kräuterpfarrer Benedikt die Leser einer Tageszeitung und Anrufer beim Kräutertelefon.

Tippfehler verursachte Verletzung

In einer Kolumne pries der Geistliche die schmerzlindernde Wirkung von frisch gerissenem Kren bei Rheuma. Statt der empfohlenen "zwei bis fünf Minuten" Auflegen der Wurzel stand im Artikel "zwei bis fünf Stunden". Der Tippfehler brennt noch immer nach und sorgt nun sogar für juristisches Nachspiel beim EuGH. Eine Leserin hinterfragte die ungewöhnlich lange Dauer nicht und zog sich nach eigener Aussage Verbrennungen bis zum Knochen zu. Sie forderte Schadensersatz.

"Ich bin kein Arzt"

In "Heute" zeigt sich der Kräuterpfarrer sehr betroffen. "Ich kann nicht nachvollziehen, dass derart heftige Verletzungen entstehen konnten. Jeder, der ein Produkt aus der Natur verwendet, ist auch selbst dafür verantwortlich. Ich kann nicht wissen, wer womöglich allergisch ist." Und er hält fest: "Der erste Weg ist immer zum Arzt! Ich darf mit Medizinern zusammenarbeiten, um komplementäre Wege zu beschreiben."

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