Mit privater Braunbär-Haltung ist jetzt Schluss

Seit Anfang 2019 ist Privatpersonen das Halten von Braunbären untersagt. Tierschützer freuen sich über das Verbot, das Hartinger-Klein erlassen hat.

Was manche Österreicher vielleicht gar nicht wissen, ist jetzt Geschichte: Unter gewissen Auflagen war es bisher erlaubt, privat Braunbären zu halten. Damit ist dank der zuständigen Ministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) jetzt Schluss. Sie hat, wie im Sommer angekündigt, die entsprechende Tierhaltungsverordnung geändert.

Diese untersagte die Haltung von gefährlichen Wildtieren – darunter auch Großbären – durch Private zwar generell, Braunbären bildeten allerdings eine Ausnahme. Seit 1.1. 2019 nun nicht mehr.

Tierschützer feiern Erfolg

"Damit ist eine Peinlichkeit in Österreichs Gesetzgebung beseitigt", freut sich der Verein "Vier Pfoten". "Diese skurrile Tatsache ist jetzt endlich Vergangenheit. Das ist für uns ein großer Erfolg", sagt Martina Pluda von der Tierschutzorganisation.

Braunbären seien immerhin keine Kuscheltiere, sondern eine höchst anspruchsvolle und auch potentiell gefährliche Art, warnt der Verein, dem aktuell keine Fälle von privaten Braunbär-Haltungen in Österreich bekannt sind.

Dennoch betont Pluda: "Es sind Wildtiere, daher sollten sie ausschließlich von lizensierten, zoologischen Einrichtungen gehalten werden dürfen. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass eine artgemäße Haltung gewährleistet ist." (ek)

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