Mit Tattoo-Sticker für Cannabis-Legalisierung

Bild: Helmut Graf/heute.at-Montage

Die Sozialistische Jugend (SJ) startet eine neue Kampagne zur Legalisierung von Cannabis. Dabei werden abwaschbare Tattoo-Sticker mit dem provokanten Slogan "Lieber bekifft ficken, als besoffen fahren" in Freibädern und auf Festivals verteilt. Mit ihrer "Kiffen für die Hypo"-Kampagne sorgten die Jungsozis vergangenes Jahr bereits für Wirbel.

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"Das Nervengift Schnaps ist neben Süßigkeiten im Supermarkt zu finden, aber wer einmal Cannabis probiert, wird kriminalisiert", kritisiert Julia Herr (21). Daher startet die SJ-Vorsitzende nun eine Legalisierungskampagne. Bei Festivals und in Freibädern werden Zehntausende abwaschbare Tattoo-Sticker mit dem Slogan "Lieber bekifft ficken als besoffen fahren" verteilt.

Über den Sommer hinweg soll auf Beispiele hingewiesen werden, in denen der Konsum nicht strafbar ist. Hierzulande sind auch Konsumenten von Haft bedroht. Dabei kiffen laut Drogenbericht des Gesundheitsministeriums Hunderttausende. Die SPÖ lehnte einen ähnlichen Vorstoß von Justizsprecher Jarolim 2013 ab. Doch damals war Wahlkampf.

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