Solche Fälle gehen oftmals tödlich aus, ein Rotschwänzchen hatte diesmal noch Glück: Das Vogerl dürfte auf dem Areal des Berufsförderungs-Instituts in Wiener Neustadt direkt auf frischem Asphalt gelandet sein, der noch feuchte Teer verklebte dem Tier das gesamte Gefieder.
Elli Weiß, die sonst großteils Fledermäuse aufpäppelt, erklärte sich bereit, das Vogerl bei sich zuhause aufzunehmen, holte es kurzfristig ab und befreite es vom Teer. "Das Tier ist klapperdürr, aber es lebt noch und hat etwas gefressen", so Weiß. Die Schwanzfedern verlor das Rotschwänzchen komplett.
Einmal muss es nun durchmausern, damit sich das Gefieder erneuert, dann darf es wieder in die Freiheit.
(nit)