Zwei Tage lang stand ein abgeschlepptes Auto auf dem Gelände einer Werkstatt im Tiroler Zillertal. Am Sonntagabend machte ein Mitarbeiter darin eine erschütternde Entdeckung: Auf der Rückbank lag der 79-jährige Fahrzeugbesitzer tot. Darüber berichtet die "Krone" am Montag.
Begonnen hatte der Fall bereits am Freitagnachmittag. Der Ungar war mit seinem Wagen auf der Zillertaler Höhenstraße liegen geblieben. Ein Abschleppdienst brachte das Fahrzeug daraufhin zu einer Werkstatt in Zell am Ziller.
Erst am frühen Sonntagabend wurde die leblose Person im abgeschleppten Wagen entdeckt. "Dabei handelte es sich um den 79-jährigen Zulassungsbesitzer aus Ungarn", schilderte Polizeisprecher Stefan Eder Montagfrüh auf "Krone"-Nachfrage.
Rettungskräfte und Notarzt wurden alarmiert, konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Wie es dazu kam, ist bislang ungeklärt.
Eine Obduktion wurde angeordnet, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter liegen derzeit nicht vor. "Derzeit gibt es keine Indizien auf Fremdverschulden", betont Eder.