Eigentlich dachte sie, dass der Einzug in eine WG mit einer alten Schulfreundin und deren zwei Cousinen lustig werden würde. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Denn ihre drei Mitbewohnerinnen haben einen extrem hedonistischen Lebensstil: Eine ist Influencerin, eine arbeitet als Escort und die dritte lebt von einem reichen Mann. Keine von ihnen steht vor Mittag auf – während sie selbst jeden Tag um 7 Uhr aufstehen muss für ihren Bürojob.
Wie dailystar.co.uk berichtet, wandte sich die verzweifelte Frau an Kolumnistin Jane O'Gorman. Sie erzählt von legendären Partys, an denen leicht bekleidete Frauen und Männer in Fetisch-Outfits teilnehmen. An einem Wochenende eskalierte alles zu einer Orgie.
"Paare tranken, knutschten und betasteten sich. Gegen Mitternacht verwandelte sich das Ganze in ein dekadentes Stelldichein. Frauen lagen auf anderen Frauen, Männer stimulierten sich gegenseitig. Ich konnte nicht unterscheiden, wo ein Körper endete und ein anderer begann", schildert sie.
Sie musste sich in ihrem Zimmer verbarrikadieren. Ihre Schwester rät ihr, ihren Stolz zu schlucken und zu den Eltern zurückzuziehen. Doch das will sie nicht - denn ihr Ex-Partner würde sich nur zu gern über ihr Scheitern freuen.
Ratgeberin Jane O'Gorman hat einen klaren Rat: Sie solle ausziehen, bevor sie zusammenbricht. "Du musst nicht deine Standards aufgeben oder dich altmodisch fühlen. Fakt ist, dass du einfach anders bist als die Leute um dich herum. Dafür musst du dich nicht entschuldigen", so die Expertin.
Und was den Ex betrifft? "Vergiss ihn. Ihr seid kein Paar mehr, und er kann sagen, was er will. Wenn ein vorübergehender Umzug zu deinen Eltern Stabilität und Ruhe bedeutet - in einer Umgebung, in der du schlafen und dich erholen kannst - dann mach es. Das ist keine Schande."