Umgehungen der bestehenden Rechtslage zu den Sonntagsöffnungszeiten muss ein Riegel vorgeschoben werden: Das sagte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner im "Ö1-Morgenjournal" am Donnerstag. Vor allem die Drogeriemarkt-Kette "Dayli" hatte zuletzt mehrere Filialen sonntags geöffnet.
Umgehungen der bestehenden Rechtslage zu den Sonntagsöffnungszeiten muss ein Riegel vorgeschoben werden: Das sagte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner im "Ö1-Morgenjournal" am Donnerstag. Vor allem die .
Österreich habe eine "gute Rechtslage mit vielen Ausnahmen wie im Tourismusbereich, die vollkommen ausreichen", sagte Mitterlehner, der ausdrücklich den Wert der Sonntagsruhe verteidigte und vor einer Aushöhlung der bestehenden Regelungen warnte.
Er sei der Überzeugung, dass die Sonntagsruhe - unter Berücksichtigung der bestehenden Ausnahmen - "auch wirklich eingehalten werden" müsse. "Wir brauchen eine Art Zäsur, was die Woche anbelangt." Diese hätten auch keine positive ökonomische Auswirkung.
Gewerkschaft hatte "dayli" angezeigt
Eine "Schließung sämtlicher Schlupflöcher bei der Sonntagsöffnung" forderte auch der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreich (KFÖ), Alfred Trendl am Donnerstag. Damit könne verhindert werden, dass "diverse Unternehmen unter großer medialer Aufmerksamkeit der Bevölkerung und der Politik regelmäßig auf der Nase herumtanzen".
Vertreter der Gewerkschaft für Privatangestellte (GPA) gaben an, die nun in Bewegung gekommenen Verhandlungen und Gesetzesänderungen abwarten zu wollen, ehe weitere Maßnahmen gesetzt werden würden. Man werde die "weiteren Vorgänge rund um dayli" aufmerksam beobachten. Die .