Mitterlehner will Pendlerpauschale erhöhen

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner fordert angesichts der hohen Spritpreise eine Erhöhung der Pendlerpauschale. In Spitzenzeiten sei eine Begrenzung der Preise sinnvoll.



Die hohen Preise für Benzin und Diesel sind für Österreicher, die auf das Auto angewiesen sind, um zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz zu fahren, eine große finanzielle Bürde. Eine Pendlerpauschale soll Abhilfe schaffen, wie Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am Mittwoch im ORF-Journal "Panorama" sagte.

Mitterlehner: Zu Spitzenzeiten Preise begrenzen

Die Treibstoffpreise seien derzeit nicht fair, gab Mitterlehner zu. Er sei zwar gegen einen regulierten Markt ohne Wettbewerb, zu Spitzenzeiten sollten die Preise jedoch begrenzt werden. In den letzten Wochen war von vielen Seiten eine Begrenzung gefordert worden. Nach dem .

Bewegung in Sachen Pendlerpauschale fordert auch FPÖ-Chef HC Strache. Im Kampf gegen die hohen Treibstoffpreise schlägt die FPÖ eine sofortige und einkommensunabhängige Reform der Pendlerpauschale vor. "Einsatzbereitschaft und Mobilität dürfen nicht bestraft werden." Strache vermutet hinter der Entwicklung ein "Kartellsystem", dem man auch mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Preisbindung an den Rohölpreis entgegenwirken könnte.

Derzeitige Regelung

Derzeit gibt es eine kleine und eine große Pendlerpauschale. Die "Light"-Version gilt für Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mindestens 20 Kilometer entfernt ist und denen die Benützung der Öffis möglich ist. Sie variert zwischen 58 Euro bis 168 Euro pro Monat. Die große Pendlerpauschale gilt ab einer Entfernung von zwei Kilometern, auf der die Benützung der Öffis nicht zumutbar ist. Sie variert zwischen 31 und 306 Euro Pro Monat.

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