Mobilitätspaket: 3,3 Milliarden für Öffis & Straßen

VPNÖ-Manager Bernhard Ebner, Johanna Mikl-Leitner, Ludwig Schleritzko und Karl Wilfing
VPNÖ-Manager Bernhard Ebner, Johanna Mikl-Leitner, Ludwig Schleritzko und Karl WilfingBild: NLK/Reinberger

Johanna Mikl-Leitner will NÖ zu einem "smart country" machen. Der Weg dahin beinhaltet Investitionen von 3,3 Milliarden Euro in Öffis und Individualverkehr sowie Straßenbau.

„Wir wollen NÖ zu einem ‚smart country' machen", verkündete Johanna Mikl-Leitner am Donnerstag nach der Arbeitsklausur der niederösterreichischen VP in Neuhofen an der Ybbs.

Die im jetzt präsentierten, neu geschnürten Mobilitätspaket vorgesehenen Investitionen von 3,3 Milliarden Euro sollen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs (1,3 Milliarden Euro) und Straßenbauprojekte (zwei Milliarden Euro) fließen.

Das Ziel ist ein Großes: Das Paket soll "den öffentlichen Verkehr mit dem Individualverkehr, kleine Gemeinden mit dem urbanen Raum und Niederösterreich mit anderen Bundesländern und über den Flughafen mit der Welt verbinden", heißt es.

„Wir berücksichtigen, dass der Straßenbau auch dem öffentlichen Verkehr zugutekommt, denn 20 Prozent davon bewegen sich auf der Straße", erklärt die Landeschefin.

Das hat die VP vor

Die großen Punkte: Eine Verdoppelung der finanziellen Mittel für Bahnverbindungen auf 120 Millionen Euro bis 2022, Taktverdichtungen bei den S-Bahnen, mehr Züge auf Regionallinien, eine Vervierfachung der Taktverdichtungen rund um Wien, attraktivere Busverbindungen und Modernisierungen der Bahnhöfe.

Auch der Ausbau von Autobahnen (A22, A1, A2, A4 und A5) und Schnellstraßen (S3, S8 und S34 sowie die Donauquerung der S1 bei Lobau), die Errichtung von Umfahrungen, Park & Ride-Anlagen und die Möglichkeit der tatsächlichen Realisierung einer Waldviertelautobahn sind Thema.

Ebenfalls interessant: Der U-Bahn-Ausbau von Wien nach Niederösterreich, der "ein weiteres Zukunftsprojekt sei".

50.000 Arbeitsplätze sollen durch diese Maßnahmen abgesichert bzw. neu geschaffen werden.

Ausbildung und Weiterbildung

Apropos Arbeit: Ab sofort gibt es die Plattform www.arbeitsland-noe.at, auch ein "Arbeit on Tour"-Bus soll ab Oktober durch NÖ fahren. Das Ziel: Die Menschen für Arbeit, Ausbildung und Weiterbildung sensibilisieren.

Für die Landesverwaltung soll künftig das "Triple E" – einfach, effizient und elektronisch – gelten: Die Landesamtsdirektion wurde mit der Ausarbeitung eines Konzeptes beauftragt, das für mehr Digitalisierung, Dezentralisierung und Deregulierung der nö. Landesverwaltung sorgen soll.

(nit)

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