Modekette Tally Weijl will rund 800 Stellen streichen

Tally Weijl braucht dringend Geld. Ende Woche will das Unternehmen den Banken einen neuen Businessplan vorlegen.
Bei der schwer angeschlagenen Schweizer Modekette Tally Weijl stehen harte Einschnitte bevor. Ende Woche will das Unternehmen den Banken einen neuen Businessplan vorlegen, wie ein Firmensprecher einen Bericht in der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Mittwoch bestätigte.

200 Läden sollen geschlossen werden

Die Pläne würden bis Ende 2021 die Streichung von bis zu 800 Stellen vorsehen, fast ein Drittel der Arbeitsplätze. Hinzu kämen 250 Arbeitsplätze in den Partnerläden.

Rund 200 Läden, davon 50 von Partnern, sollen laut den Plänen geschlossen werden. In der Schweiz dürften laut dem Pressebericht fünf bis zehn Filialen geschlossen und 50 bis 80 Stellen abgebaut werden.

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Tally Weijl braucht bekanntlich dringend Geld, um das Geschäft weiterbetreiben zu können. Die Coronakrise trifft die auf Mode für junge Frauen ausgerichtete Kette während dem geplanten Umbau des Geschäfts schwer.

Um den Weg aus dem Finanzengpass zu finden, wurden für die beiden Schweizer Gesellschaften daher Covid-19-Kredite im Gesamtumfang von 24,7 Millionen Franken (23,4 Mio. Euro) beantragt, wie Ende April publik wurde. (20min)

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