Model greift Tiger für Bizarro-Selfie an die Hoden

Waraschaya Akkarachaiyapas soll die mächtige Raubkatze unsittlich berührt haben.
Waraschaya Akkarachaiyapas soll die mächtige Raubkatze unsittlich berührt haben.Facebook/Waraschaya Akkarachaiyapas; Facebook/shadayquote
Bizarre Fotos einer jungen Frau haben in Thailand eine Welle der Wut und Entrüstung ausgelöst. Das Erotikmodel hatte einem Tiger an die Hoden gefasst.

Mit ihrer Tat habe sie das mächtige Raubtier zutiefst "erniedrigt", klagen Kritiker aus dem ganzen Land. Das junge Erotikmodel Khun Waraschaya aus der thailändischen Hauptstadt Bangkok hatte laut "Pattaya Mail" am 25. August den "Tiger Kingdom"-Zoo in Chiang Mai im Norden des Landes besucht. Gegen Bezahlung werden die Besucher dort in die Gehege gelassen, um ganz nah an die majestätischen Wildtiere herangehen zu können – die junge Frau kam den Tigern allerdings ZU nahe.

Offenbar um ein bizarres Selfie-Video mit ihren Fans zu teilen, griff sie mindestens einem der dort lebenden Tiger von hinten zwischen die Beine und nahm dessen Hoden in die Hand. Später lud sie den Clip in die Sozialen Netzwerke.

Waren Tiger betäubt?

"Das ist so unverschämt und demütigend. Der Tiger hat dir nicht erlaubt, seine Geschlechtsteile anzufassen. Du hast kein Recht das zu tun", schreibt eine wütende Frau unter dem Posting. Ein weiterer User ist außer sich vor Sorge: "Und so gefährlich! Was, wenn der Tiger wütend geworden wäre und dich angegriffen hätte."

Um zuzubeißen, fehlte dem Raubtier aber wohl die Energie. Im "Tiger Kingdom Zoo"  werden die Großkatzen laut "Bild" offenbar mit Medikamenten ruhig gestellt, damit zahlende Besucher gefahrlos aus nächster Nähe ihre Fotos schießen können.

Tierquäler-Vorwürfe

Waraschaya selbst verteidigt ihre Aktion und behauptet, eine Tierliebhaberin zu sein. Seitens des Tierparkes heißt es nur, dass man die Interaktionen zwischen den Großkatzen und den Besuchern zu beiderseitigem Schutz stets genau beobachte. 

"Und natürlich erlauben wir Touristen nicht explizit, die Hoden der Tiere zu greifen. Aber sie können eigentlich überall anfassen – so lange ein Zoowärter mit dabei ist", wird ein Sprecher in der "Bild" zitiert. Trotzdem ist jetzt Schluss mit lustig! "Wir werden aber von jetzt an kommunizieren, dass die Geschlechtsteile von Tigern nicht mehr berührt werden dürfen." 

Auf TripAdvisor ist das Gros der Rezensionen des "Tiger Kingdom"-Zoos positiv, in einigen wird den Betreibern aber Tierquälerei vorgeworfen: "Artgerechte Haltung sieht anders aus" und "Die Tiere werden mit Schlafmittel vollgepumpt", schreiben einige User. Das Management konterte: "Alle unsere Tiere sind glücklich und gesund und alle unsere Besucher können dies selbst sehen".

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