Mohamed M. schrieb in Haft "IS-Medienstrategie"

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in der am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat der Austro-Dschihadist Mohamed M. während seiner Haft in der Justizanstalt Simmering eine Medienstrategie für den Islamischen Staat konzipiert. In einem 300-seitigen Pamphlet zeichnete er darin den Propaganda-Apparat vor.

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in der am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat der Austro-Dschihadist Mohamed M. während seiner Haft in der Justizanstalt Simmering eine Medienstrategie für den Islamischen Staat konzipiert. In einem 300-seitigen Pamphlet zeichnete er darin den Propaganda-Apparat vor.

Von 2007 bis 2011 saß der Sohn ägyptischer Einwanderer wegen Bildung und Förderung einer terroristischen  Vereinigung in der JA Simmering hinter Gittern. Der 30-jährige Islamist nutzte seine Zeit in Haft anscheinend dafür, ein 300-seitiges Propaganda-Manifest zu verfassen.

Das handschriftlich verfasste Dokument setzt sich aus propagandistischen Beschwörungen und praktischen Anweisungen zusammen. Zur Rekrutierung von IS-Kämpfern empfiehlt er PR-Strategen statt Predigern. Um Kämpfer aus aller Welt zu erreichen , soll verstärkt um Internet geworben werden.

"Als wahrer Gläubiger muss man sich von den Götzen und den Ungläubigen und ihren Götzen lösen. Es ist nötig, sie den Hass und das Schwert spüren zu lassen", so ein Auszug aus dem Dokument, in das "profil" Einblick nehmen konnte.

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