Der plötzliche Tod von Antoine de Massy erschüttert Monaco. Der 29-Jährige Verwandte von Fürst Albert II. wurde am 25. Oktober leblos in einer Grünanlage nahe der Strandpromenade Larvotto gefunden. Seitdem rätseln die Behörden über die genauen Todesumstände.
Nun bricht sein Vater, Baron Christian de Massy (77), sein Schweigen. Gegenüber der italienischen Zeitung Corriere della Sera erhebt er schwere Vorwürfe: Sein Sohn sei weder durch einen Unfall noch durch Suizid ums Leben gekommen. Der 77-Jährige verweist dabei auf Aufnahmen von Überwachungskameras, die Antoine kurz vor seinem Tod in Begleitung eines Mannes zeigen sollen.
Für Christian de Massy ist der Verlust seines einzigen Sohnes kaum zu ertragen, wie er nach Angaben von RTL schildert. Im Interview beschreibt er, wie eng die beiden miteinander verbunden waren.
Am Dienstagabend nahm der engste Familienkreis bei einer Totenwache in der Kapelle des Fürstenpalastes Abschied. Fürst Albert II. und weitere Royals verabschiedeten sich am 4. November bei einer Trauerfeier von Antoine de Massy.
Die Behörden haben bisher keine abschließende Erklärung für den Tod des 29-Jährigen gefunden. Sie prüfen weiterhin verschiedene Möglichkeiten. Die Überzeugung des Vaters ist damit bislang nicht durch gesicherte Ermittlungsergebnisse bestätigt. Im Zusammenhang mit dem Todesfall wurde bereits ein Mann wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.