Madrid hat ein Problem mit Vögeln

Innerhalb von nur drei Jahren ist die Population der exotischen Mönchsittiche in der spanischen Hauptstadt Madrid von 9.000 auf 12.000 gestiegen.
Tausende grüne Mönchsittiche sorgen derzeit in Madrid für mächtig Wirbel. Die Vögel belagern die spanische Stadt regelrecht und bauen ihre Nester in die Bäume.

Die Population der exotischen Tiere ist innerhalb von nur drei Jahren von 9.000 auf 12.000 gestiegen. Die Stadtverwaltung von Madrid hat die Mönchsittiche nun allerdings satt.

Mit einem neuen Plan will man die Vögel und deren Wachstum unter Kontrolle bringen. "Zu dem Programm gehört das Sterilisieren der Eier in den Nestern", erklärt Stadtrart Santiago Soria gegenüber "Euronews".

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Sittiche stören "Artenvielfalt"

Laut Soria könne man "Luft auf die Eier pusten, damit die Sittiche nicht bemerken, dass sie tot sind und sie weiter brüten, aber die Population nicht wächst".

Anwohner unterstützen die Pläne der Stadt, da die Sittiche viele andere Tiere vertreiben oder gar töten. "Ich bin dafür, da die Vögel unsere heimische Artenvielfalt stören", erklärt etwa eine Frau.

Eigentlich stammen Mönchsittiche aus Argentinien, viele der Vögel in Madrid wurden allerdings aus Haustiere importiert und sind später entweder entflogen oder wurden ausgesetzt.

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