Monster-Hurrikan Patricia wütet mit über 350 km/h

Hurrikan Patricia hat sich vor der Pazifikküste Mexikos massiv verstärkt und mit Spitzenwinden von über 350 km/h mittlerweile die höchste Kategorie erreicht. Freitagnacht mitteleuropäischer Zeit trifft der Wirbelsturm auf Land, schwere Sturm- und Flutschäden sind zu befürchten. In seiner weiteren Zugbahn liegt auch Texas, wo am Sonntag in Austin die Formel-1-Rennfahrer um Punkte kämpfen.

Hurrikan Patricia hat sich vor der Pazifikküste Mexikos massiv verstärkt und mit Spitzenwinden von über 350 km/h mittlerweile die höchste Kategorie erreicht. Freitagnacht mitteleuropäischer Zeit trifft der Wirbelsturm auf Land, schwere Sturm- und Flutschäden sind zu befürchten. In seiner weiteren Zugbahn liegt auch Texas, wo am Sonntag um Punkte kämpfen.

Hurrikan Patricia befindet sich derzeit über dem Ostpazifik, knapp 300 Kilometer entfernt von der mexikanischen Küste. Er hat sich in den letzten Stunden massiv verstärkt und gilt mit Windgeschwindigkeiten von über 350 km/h als Wirbelsturm der Kategorie 5, der höchsten Stufe. Mit seiner nördlichen Zugbahn wird er Freitagnacht unserer Zeit zwischen Puerto Vallarta und Manzanillo auf Land treffen.

"Es bleibt zu hoffen, dass sich der Hurrikan vor seinem Landgang noch etwas abschwächt. Aber selbst als Wirbelsturm der Kategorie 4 ist mit Windspitzen von über 200 km/h zu rechnen", erklärt UBIMET-Meteorologe Martin Schreiter. "Neben dem zerstörerischen Wind sind auch Niederschlagsmengen von 150 bis 300 Liter zu erwarten, lokal sogar deutlich mehr. Zudem treten hohe Wellen mit 10 Metern und etwas mehr auf", fasst Schreiter zusammen.

Formel 1 bedroht

Sollte Patricia als Hurrikan der Kategorie 5 auf Land treffen, wäre dies erst das zweite Mal, dass ein solch gefährlicher Wirbelsturm die Pazifikküste Mexikos erreicht. Zum ersten Mal geschah dies 1959, damals kamen knapp 2000 Menschen ums Leben. Nasses Formel-1-Wochenende Den Formel-1-Fahrern steht in Austin ein teils nasses Rennwochenende bevor. Von Südwesten her gelangt extrem feuchte Luft aus dem Golf von Mexiko nach Texas.

Am Samstag verstärkt sich der Tiefdruckeinfluss mit Annäherung des bis dahin stark abgeschwächten Ex-Hurrikans Patricia noch zusätzlich. "Bereits zu den beiden freien Trainings am Freitag kann es immer wieder regnen. Am Samstag befindet sich eine Luftmassengrenze über Texas, somit ist auch in Austin über mehrere Stunden hinweg kräftiger Regen möglich", erklärt UBIMET-Meteorologe Martin Schreiter. Am Sonntag beruhigt sich das Wetter allmählich wieder, das Tief zieht nach Osten ab. "Einzelne Schauer sind während dem Rennen zwar nicht ausgeschlossen, große Regenmengen sind aber nicht zu erwarten", so Schreiter abschließend.

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