Monster-Zyklon Harold rast auf Fidschi-Inseln zu

Überschwemmungen und einstürzende Gebäude: Ein Wirbelsturm hat den Inselstaat Vanuatu verwüstet. Nun bewegt sich der Zyklon auf Fidschi zu.
Der tropische Zyklon Harold hat am Dienstag, 7. April in dem südpazifischen Inselstaat Vanuatu eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Der schwere Wirbelsturm riss laut der Nachrichtenagentur Reuters Dächer ab und legte das Telefonnetz lahm. Das Unwetter ist in der Nacht zum Montag auf der Insel Santo auf Land getroffen, wie der Wetterdienst mitteilte. Die Windgeschwindigkeit betrug in der Spitze 235 Kilometer pro Stunde.

Von Santo bewegte er sich langsam südöstlich in Richtung der Hauptstadt Port Vila weiter. Bewohner des Staates posteten Fotos, die Überschwemmungen und beschädigte Gebäude zeigten. Hunderte sollen in Notunterkünften Zuflucht gesucht haben. Zu Toten oder Verletzten gab es zunächst keine Angaben. Harold ist der schlimmste Sturm auf Vanuatu seit dem tödlichen Zyklon Pam 2015.

"Schlimmste Krise"

"Dies ist eine der schlimmsten Krisen – einen Zyklon mitten in einer Pandemie zu erleben, von der wir uns noch nicht erholt haben", so Oberbürgermeister Peter Patty gegenüber einer neuseeländischen Onlineplattform. Die Versammlungs-Regeln gelten derzeit nicht, da die Menschen in sichere Notunterkünfte und Evakuierungszentren umziehen müssen.

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Nun bewegt er sich in Richtung Fidschi, wo eine leichte Abschwächung zu erwarten ist. Der Inselstaat trifft nun Vorkehrungen, bevor der Sturm auf die Inseln trifft. Die Wetterbehörde des Landes teilte mit, dass mit starken starke Regenfällen und heftigem Wind zu rechnen sei.

Harold ist ein Sturm der Kategorie fünf – der stärksten – und hat bereits 27 Menschen auf den benachbarten Salomoninseln getötet, wie BBC berichtet.





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