Mitte Mai war in Pfaffstätten (Bezirk Baden) eine Monstranz gestohlen worden. Beim wertvollen Gegenstand handelte es sich um eine barocke Monstranz aus dem 18. Jahrhundert, aus vergoldetem Metall mit Emaille- und Steinbesatz. Die Monstranz hat eine Höhe von rund 34 Zentimeter, eine Breite von cirka 16,8 Zentimeter und einen Durchmesser von 14,3 Zentimeter. Die Monstranz wurde schließlich in Wien-Meidling sichergestellt ("Heute" berichtete). Denn ein 49-Jähriger hatte wenige Tage nach dem Verschwinden der Monstranz das Stück der Polizei übergeben.
Wieder nur wenige Tage später wurde ein 49-Jähriger in Wr. Neudorf nach einem Einbruch erwischt. Der Mann hatte keine Papiere bei sich, dürfte ein Portugiese sein. Der Mann soll elf leer stehende Einfamilien- und acht Kleingartenhäuser ausgeräumt haben, er bestritt die Taten, wanderte in Haft.
Jetzt stellte sich heraus: Der 49-Jährige, der sich als Finder der Monstranz ausgegeben hatte und zahlreiche Einbruchsdiebstähle verübt haben soll, dürfte auch der Dieb der Monstranz sein. Er zeigt sich allerdings nicht geständig.
(Lie)