Österreich

Montag schwarzes Schaf in sonniger Woche

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:00

Der Montag ist einer der am meisten verhassten Arbeitstage. Wenn dann noch Regenwetter hinzukommt, ist die Wochenanfangskrise komplett. Dafür bleibt der Tag eine Ausnahme in einer sonst mit viel Sonne gesegneten Woche.

Am Dienstag sind Tag und Nacht gleich lang.

Am 23. September um 4.29 Uhr startet offiziell der Herbst.

Montag bleibt regnerische Ausnahme

Dichte Wolken und Regen bzw. -schauer nördlich des Alpenhauptkamms, damit wird laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) der Montag aufwarten. Etwas besser wird es im Osten und Süden aussehen.

Sonnen-Comeback am Dienstag

Positiver sind auch die weiteren Aussichten der kommenden Woche: Zumeist sollte die Sonne dominieren. Von Salzburg bis zum Burgenland beginnt der Dienstag zwar meist trüb und regnerisch, tagsüber kommt dann aber mehr und mehr die Sonne durch und es wird stabiler. Die Temperaturen erreichen 14 bis 20 Grad.

Am Mittwoch bis zu 22 Grad

Von einzelnen kurzlebigen Frühnebelfeldern abgesehen überwiegt am Mittwoch meist der Sonnenschein. Am Nachmittag ziehen einige dünne, hohe Wolkenfelder vorüber, die nach Norden zu etwas dichter sein können. Bis zu 22 Grad sollten möglich sein.

Donnerstag startet mit Sonne

In Vorarlberg, im Tiroler Oberland sowie im Süden steht am Donnerstag nach recht rascher Auflösung örtlicher Nebelfelder trockenes und zumindest zeitweise sonniges Wetter auf dem Programm, wobei am späteren Nachmittag die Wolken dichter werden. Im übrigen Österreich zeigt sich zunächst die Sonne. Ab dem späten Vormittag tauchen allerdings Wolken auf, die ein paar Regenschauer bringen. Die Temperaturen ähneln jenen des Vortages.

Unbeständiger Freitag

Im Süden sowie im Flachland des Ostens scheint freitags zumindest zeitweise die Sonne und es bleibt oft trocken. Sonst gibt es einige Wolkenfelder und nur zwischendurch sonnige Abschnitte. Dazu ist gebietsweise mit Regen zu rechnen, länger regnet es entlang der Alpennordseite. Es wird eine Spur kühler als am Donnerstag.

Lesen Sie weiter: Das bedeutet die Tag- und Nachtgleiche

Die dritte Jahreszeit beginnt jedes Jahr mit der Tag- und Nachtgleiche, auch Äquinoktium genannt. Bei diesem Schauspiel steht unser Zentralgestirn genau über dem Äquator. Auf den beiden Erdpolen beginnen damit Polarnacht und Polartag. Am Südpol ist die Sonne bis zum Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel durchgehend zu sehen, während der Nordpol nun im Dunkeln liegt.

In unseren Breitengraden sind Tag und Nacht am Äquinoktium gleich lang, dann knabbert die Nacht auf der nördlichen Halbkugel täglich ein Stückchen Tageslicht weg. Diese Periode dauert bis zum Anfang des Winters, der Wintersonnwende am 22. Dezember, wenn sich die Sonne in Richtung nördlicher Hemisphäre in Bewegung setzt und damit die Tage wieder länger werden lässt.

Hergeleitet vom griechischen "karpos", was übersetzt so viel bedeutet wie "die Zeit, in der die Früchte reif sind", konnte sich die Bezeichnung Herbst in unseren Breitengraden erst recht spät durchsetzten. Ursprünglich kannte man zumeist nur eine Zweiteilung des Jahres in eine fruchtbare und eine unfruchtbare Zeit, in Sommer und Winter. Schließlich konnte der Herbst als dritte Jahreszeit einen festen Platz im Lauf des bäuerlichen Wirtschaftsjahres einnehmen und seinen Einzug ins Brauchtum halten, wobei er sich als Zeit der Fülle und der Feste präsentierte.

Langschläfer müssen - Herbst hin oder her - noch etwas warten. Ihre Stunde schlägt erst am 26. Oktober, wenn mit dem Ende der Sommerzeit zusätzliche 60 Minuten in Morpheus Armen winken.

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