Eigentlich wollte der 31-Jährige beim ATP-Turnier in Barcelona für sportliche Schlagzeilen sorgen, nun ist er aber wegen eines brutalen Überfalls in den Medien. Was war passiert? Der Bulgare war auf dem Rückweg vom Training ins Hotel, als eine Verbrecherbande auf dem Moped zuschlug. Laut Polizeibericht sollen die Räuber auf dem Zweirad dem Auto von Dimitrov gefolgt sein. In der Straße "Avenida de Sarria" blieb das Moped neben ihm stehen, einer der Räuber klappte den Seitenspiegel des Autos ein. Als die Nummer 25 der Weltrangliste das Fenster öffnete, um den Spiegel wieder auszuklappen, riss ihm der Räuber die Uhr vom Handgelenk.
Dabei handelt es sich um eine "Bianchet", eine Schweizer Uhr im Wert von 62.000 Euro. Die Polizei von Barcelona nahm Ermittlungen auf. Bei den Räubern soll es sich um Italiener aus Neapel handeln, die unter falschen Identitäten nach Spanien einreisen, um Verbrechen zu begehen.
Dimitrov ist nicht das erste prominente Opfer von Räubern in Barcelona. Vergangenen Mai wurde Formel-1-Star Sebastian Vettel in der spanischen Metropole ein Rucksack gestohlen, er nahm damals mit einem Elektro-Scooter die Verfolgung auf. Im August wurde Barca-Stürmer Robert Lewandowski bei einer Autogrammstunde ebenso wie Dimitrov die Uhr gestohlen – der Dieb wurde damals von der Polizei gefasst, die Uhr erhielt der Pole zurück.