Furchtbare Entdeckung Mittwochabend in Timelkam: Als der Sohn um 18.20 Uhr nach seiner betagten Mutter (77) sehen wollte, fand er sie blutüberströmt in ihrem Haus! Hedwig Moser war mindestens 18 Stunden zuvor mit 15 Messerstichen regelrecht hingerichtet worden. Die Linzer Ermittler wissen: Sie ließ ihren Mörder selbst ins Haus!
War hier ein gefährlicher Raubmörder am Werk - oder überraschte die Frau und mehrfache Oma gar einen Einbrecher, der plötzlich das Messer zückte und erbarmungslos zustach? Die Ermittlungen der Kripo laufen seit dem Fund der Leiche am Mittwoch um 18.20 Uhr auf Hochtouren. Klar ist: Der Sohn des Opfers mähte - wie üblich - den Rasen ihres Grundstücks. Und er wunderte sich, warum sie nicht zu ihm herauskam. Um nachzusehen, ging er durch die Garage ins Haus. Dann der Schock: Seine Mutter, die seit Jahren Witwe ist und das Haus in einer kleinen Siedlung alleine bewohnt, lag leblos im Eingangsbereich!
Der in einem Nachbarort lebende Sohn griff sofort zu seinem Handy, alarmierte das Rote Kreuz. Doch das Vöcklabrucker Notarztteam konnte der Frau nicht mehr helfen. Laut ersten Ermittlungen dürfte Moser bereits 18 Stunden zuvor ihrem Mörder gegenübergestanden sein - und klar ist auch: Er muss unheimlich brutal gewesen sein: Die Tatortermittler zählten an der Leiche der Frau mindestens 15 Einstiche. Besonders rätselhaft ist aber: Die schwere Eingangstüre war von innen versperrt, innen steckte der Schlüssel. Und auch der Hauseingang durch die Garage, für den der Sohn einen Schlüssel besitzt, war versperrt.
Deshalb gehen die Linzer LKA-Mordermittler fix davon aus: Das von Angehörigen als sehr ängstlich und umsichtig beschriebene Opfer muss seinen Mörder selbst ins Haus gelassen haben. In der Nacht zum Donnerstag befragte die Kripo Verwandte und Nachbarn.
Robert Loy