Mord an 64-Jähriger: Bekannte (43) in Haft

Festnahme im Mordfall Ebergassing (Bezirk Bruck): Eine 43-Jährige wurde festgenommen, bestreitet allerdings den Mordvorwurf.
Durchbruch bei den Mordermittlungen in Ebergassing: Aufgrund der Erhebungen und eindeutigen Spurenlage wurde eine Bekannte des Opfers als mutmaßliche Killerin festgenommen. Sie soll Ende Jänner die 64-jährige Hedwig Sch. mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen haben. Besorgte Verwandte alarmierten dann Polizei und Feuerwehr, am Freitag, den 25. Jänner, wurde die Tote in der Wohnung in Ebergassing gefunden ("Heute" berichtete).

Die Kripo wertete in der Folge Hunderte Spuren aus, setzte die Puzzle-Teile zusammen ("Heute" berichtete) und konnte schließlich am Mittwoch, 6. Februar, die 43-Jährige festnehmen. Die Bekannte des Opfers bestreitet die Vorwürfe, sie wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert. Für die 43-Jährige gilt die Unschuldsvermutung.

5. Mord geklärt

Der Mord in Ebergassing war der fünfte Frauenmord in NÖ binnen 17 Tagen - am 8.1. wurde eine 40-Jährige in Amstetten erstochen, am 9.1. eine 50-Jährige in Krumbach, am 13.1. wurde Manuela K. (16) in Wr. Neustadt erdrosselt, am 21. 1. starb eine 32-Jährige am Parkplatz Tulln und eben am 25.1. wurde die tote Hedwig Sch. in Ebergassing gefunden. Somit sind alle fünf Morde offenbar geklärt: Bei den Bluttaten in Amstetten, Krumbach und Tulln liegen großteils Geständnisse vor, in Wr. Neustadt gibt es ein "halbes" Geständnis, nur in Ebergassing bestreitet die 43-Jährige das Gewaltverbrechen.

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