Seit Wochen gibt die Bluttat an einer beliebten Frisöse der Kripo Rätsel auf. Am Dienstag fand im Haus der Ermordeten ein Lokalaugenschein statt. Der Hauptverdächtige bestreitet die Tat beharrlich.
Seit Wochen gibt die der Kripo Rätsel auf. Am Dienstag fand im Haus der Ermordeten ein Lokalaugenschein statt. Der Hauptverdächtige bestreitet die Tat beharrlich.
Anfang September noch waren sie verliebt wie Teenager. Gestern würdigten sie sich keines Blickes: Franz P. (53) und Regina Z. (52) wurden von der Justiz am Dienstag zum Schauplatz einer verstörenden Bluttat geführt, die sie gemeinsam durchgezogen haben sollen.
Franz P. soll seiner Ex-Frau Ursula G. (56) in deren Haus in Potzneusiedl (Burgenland) erst den Schädel mit einem Eisenrohr eingeschlagen und dann ein Messer wuchtig ins Herz gerammt haben. Seine neue Freundin, Regina Z., chauffierte ihn zum Tatort, gab ihm ein falsches Alibi und knickte dann im Verhör ein.
Beim Lokalaugenschein bestritt der chronische Pleitier – er wurde von Anwalt Erich Gemeiner begleitet – den Mord nach einem Streit um Geld.
Seine Version der Ereignisse: Als er seine Ex-Frau besuchen wollte, standen zwei Küchenladen im Haus der Frisörin offen. Franz P. habe dann "Uschi, Uschi, wo bist du?" gerufen. Da er keine Antwort bekam, ging er ins Schlafzimmer.
Uschi habe dort bereits leblos in einer Blutlache gelegen. Für Regina Z. und Franz P. gilt die Unschuldsvermutung.