Der im Dezember 2016 festgenommene afghanische Flüchtling Hussein K. wird der Mord an Studentin Maria L im Oktober im deutschen Freiburg zur Last gelegt. Er gibt an, 17 Jahre alt zu sein. Damit würden ihm nach Jugendstrafrecht maximal zehn Jahre Haft drohen. Das Gericht geht aber davon aus, dass er in Wirklichkeit 22 Jahre alt ist. Nun gibt es ein Gutachten, dass diesen Verdacht stützt.
Dem im Dezember 2016 festgenommenen afghanischen Flüchtling Hussein K. wird vorgeworfen, Studentin Maria L. (19) im Oktober im deutschen Freiburg vergewaltigt und ermordet zu haben. Er gibt an, 17 Jahre alt zu sein. Das Gericht geht aber davon aus, dass er in Wirklichkeit 22 Jahre alt ist. Nun gibt es ein Gutachten, dass diesen Verdacht stützt.
Im Zuge des medizinischen Gutachtens wurden Untersuchungen der Handwurzel und Zähne durchgeführt. Laut Staatsanwaltschaft ergab das Gutachten, "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit", dass der Verdächtige "zur Tatzeit mindestens 22 Jahre alt war". Nun soll er nach Erwachsenenstrafrecht angeklagt werden - damit würde ihm lebenslängliche Haft statt einer zehnjährigen Gefängnisstrafe drohen.
Der Mann führte keine Papiere mit, als er im November 2015 auf einer Freiburger Dienststelle Asyl beantragte und erkennungsdienstlich behandelt wurde. Er war kurz zuvor in Griechenland aus dem Gefängnis entlassen worden. Der Verdächtige soll im Jahr 2013 auf Korfu eine Griechin beraubt und eine Steilküste hinabgestoßen haben. Das Opfer überlebte die Attacke.
Bis zum Prozessauftakt am Landgericht Freiburg sollen in Griechenland weitere Hinweise zum tatsächlichen Alter des Beschuldigten geprüft werden. Darauf, dass er in Freiburg am Tatort war, sollen gefundene DNA-Spuren beweisen.