Wie berichtet, kam es am Morgen des 6. November zu einem Mordversuch in Salzburg. Ein 35-Jähriger aus dem Jemen stach in seiner Wohnung mehrmals auf einen 61-jährigen Salzburg ein, wollte diesen töten, berichtete die Salzburger Polizei. Nun wurde bekannt: Es war ein geplanter Anschlag!
Denn bei dem späteren Opfer handelte es sich um den Vermieter des Beschuldigten. Sie trafen sich an jenem Montag, weil der Mietvertrag auslief und die Wohnungsübergabe stattfinden sollte. Unmittelbar bei Betreten des Mietobjekts wurde der Makler demnach vom Mieter attackiert.
Mit lebensgefährlichen Verletzungen flüchtete er aus dem Haus und alarmierte um kurz vor neun Uhr die Polizei. Eine Streife der Sondereinheit der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) befand sich in unmittelbarer Nähe. Nur fünf Minuten nach Einlangen des Notrufs war der Täter bereits festgenommen.
Er zeigt sich zum Tatvorwurf des versuchten Mordes geständig, so die Polizei. Das Landeskriminalamt Salzburg hat die Ermittlungen aufgenommen, die Tatortarbeit wurde durchgeführt. Der 35-Jährige wurde in die Justizanstalt Salzburg überstellt, es gilt die Unschuldsvermutung.