Mordfall: Spur überführte Nachbarin (43)

Über eine Woche lang wertete die Kripo Hunderte Spuren aus, ab Mittwoch ging es Schlag auf Schlag: Festnahme der 43-Jährigen und am Donnerstag Einlieferung ins Gefängnis.
Im Mordfall Ebergassing gab es einen Durchbruch – eine 43-jährige Bekannte aus der Nachbarschaft soll die 64-jährige Hedwig Sch. erschlagen haben. Nach Auswertung der vielen Spuren ging es diese Woche zügig voran: Am Mittwoch erfolgte die Festnahme der 43-jährigen Österreicherin, am Donnerstagabend wurde die Verdächtige in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert und ein Untersuchungshaftantrag gestellt. Am Samstag entscheidet dann der Journalrichter über eine Untersuchungshaft (Anm.: binnen 48 Stunden ab Einlieferung in die Justizanstalt muss über eine Verhängung der U-Haft entschieden werden)

Wie berichtetzeigte sich die Nachbarin in den ersten Einvernahmen nicht geständig, damit ist auch das Motiv der Bluttat unklar. Für die 43-Jährige gilt die Unschuldsvermutung. Ein Ermittler über die mutmaßliche Ausführung der Tat: "Stumpfe Gewalt, also das Opfer erschlagen, ist eher unüblich für eine Frau."

(Lie)

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