Mord Edlitz: Bauherrin (85) mit Plastikfolie erstickt

Die Obduktion jener 85-Jährigen, die von ihrem Vermögensberater getötet worden sein soll, ergab einen gewaltsamen Tod durch Ersticken.

Nach dem blutigen Gewaltverbrechen an der ehemaligen Bauunternehmerin Emma S. (85) aus Thomasberg bei Edlitz (Bezirk Neunkirchen) gibt es nun erste Obduktionsergebnisse.

Wie berichtet, war die 85-Jährige vergangenen Montag ermordet in ihrer schmucken, kleinen Villa gefunden worden. Ein Nachbar hatte Streit gehört, als er Nachschau halten wollte, sah er jemanden in die Dunkelheit flüchten. Der Tatverdächtige: ihr langjähriger Bankberater (61), der kurz nach dem Mord auf die A2 lief und von einem Lkw erfasst wurde.

"Gewaltsames Ersticken"

Laut Obduktion starb Emma S. an "gewaltsamem Ersticken". Auch schwere Kopfverletzungen, die durch einen schweren Gegenstand verursacht worden sein müssen, wurden festgestellt. Wie berichtet, lag die Frau in einer Blutlache – daneben ihr prall gefüllter Sparstrumpf.

Die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt geht laut APA davon aus, dass die Frau erst niedergeschlagen und anschließend erstickt wurde. Neben der Leiche wurde eine Rolle Frischhalte-Folie gefunden. Es wird angenommen, dass der 85-Jährigen das Cellophan so lange aufs Gesicht gedrückt wurde, bis sie starb.

Der Banker zeigte sich – wie ebenfalls bereits berichtet – geständig. Er war noch auf der Intensivstation verhört worden. Danach konnte er auf die Normalstation im Landesklinikum wechseln. Mittlerweile befindet er sich auf der Krankenstation in der Justizanstalt.

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