Das Personal eines privaten Pensionistenheims in Wien-Döbling machte am 20. Jänner gegen 13.45 Uhr eine schockierende Entdeckung: Eine 87-jährige Bewohnerin lag in ihrem Zimmer leblos in ihrem Bett.
Zunächst war eine natürliche Todesursache nicht auszuschließen. Doch rasch wurden die Umstände als verdächtig eingestuft – der Verdacht auf Fremdverschulden stand rasch im Raum.
Am Mittwochabend folgte schließlich die Obduktion in der Gerichtsmedizin. Das vorläufige Ergebnis spricht eine deutliche Sprache. Laut Gerichtsmediziner ist von einem Tötungsdelikt auszugehen.
Woran die Frau genau starb, wird von der Polizei nicht offengelegt. Polizeisprecherin Irina Steirer erklärte dazu gegenüber "Heute", dass dies "Täterwissen" sei. Die Ermittlungen laufen nun beim Landeskriminalamt Wien.
Mittlerweile wurde ein Security-Mitarbeiter beim Eingang des Pensionistenheims postiert. Der Sicherheitsmann kontrolliert alle Personen, die in das Gebäude möchten. Außerdem gibt es auch eine Namensliste.
"Ich fühle mich in dem Heim sicher", erklärt ein älterer Herr beim "Heute"-Lokalaugenschein vor Ort. Er habe zwar mitbekommen, dass die Polizei da war, habe aber keine näheren Informationen erhalten.
Aktuell werden Spuren gesichert und Hinweise ausgewertet – ermittelt wird dabei "in alle Richtungen". Um die Arbeit der Ermittler nicht zu gefährden, werden vorerst "keine weiteren Informationen" veröffentlicht.