Nach Mord in St. Gabriel: Asylwerber ziehen um

FP-Asyllandesrat Gottfried Waldhäusl will die rund 100 Bewohner des Heimes St. Gabriel in anderen Quartieren unterbringen.
FP-Asyllandesrat Gottfried Waldhäusl will die rund 100 Bewohner des Heimes St. Gabriel in anderen Quartieren unterbringen.Bild: Thomas Lenger, FPNÖ

Nach mehreren Vorfällen, darunter auch der brutale Meißel-Mord im Mai, kündigt FP-Landesrat Gottfried Waldhäusl nun an, sämtliche Bewohner des Caritas-Heimes St. Gabriel umzusiedeln.

Der Mord in der Asylunterkunft "St. Gabriel" in Maria Enzersdorf (Bezirk Mödling) im Mai, sorgte für Entsetzen. Wie berichtet, soll der Nigerianer Terry A. (25) den 26-jährigen Razid D. aus Bangladesch mit einem Steinmeißel brutal ermordet haben. Eigentlich war gegen den 25-Jährigen zuvor ein Betretungsverbot ausgesprochen worden.

Über 100 Bewohner müssen umziehen

Die Exekutive fand Blutspuren auf den Schuhen des Verdächtigen, der nach der Tat auch auf einem Spielplatz mit dem mutmaßlichen Mord-Werkzeug für Panik sorgte und es spielenden Kindern nachschleuderte.

"Aufgrund wiederholter Vorfälle in der Asylunterkunft St. Gabriel sehe ich mich nunmehr gezwungen, umgehend über 100 Bewohner in anderen, bestehenden Quartieren unterzubringen", kündigt nun FP-Landesrat Gottfried Waldhäusl an. Die Situation vor Ort sei nicht mehr zumutbar, Waldhäusl hoffe, dass nun wieder "Ruhe einkehre". In den Unterkünften, die als Ausweich-Quartiere vorgesehen sind, sei auch die "24-Stunden-Betreuung garantiert".

(nit)

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