Tote in Tulln: Ehemann lauerte mit einem Dolch

In NÖ fließt weiterhin Blut: Bereits die vierte Frau wurde heuer ermordet (mit Wien fünf), die 32-Jährige wurde erdolcht. Der mutmaßliche Täter dürfte schon mal gewalttätig gewesen sein.
Das vierte Beziehungsdrama mit tödlichem Ausgang in NÖ erschüttert nun die Messestadt Tulln: Die zweifache Mutter kaufte am Montagnachmittag noch schnell im Supermarkt ein, wollte die Kinder (6, 10) abholen und gerade ins Auto steigen – da soll der Ehemann der Mazedonierin ihr mit einem Dolch vor mehreren Augenzeugen in den Hals gestochen haben und davongerannt sein.

Die 32-Jährige ging zu Boden, Notarzt und Sanitäter kämpften verzweifelt um ihr Leben, doch die Frau verblutete am Tatort.

Verdächtiger mit Wegweisung

Der Tatverdächtige ist kein Unbekannter: Der 36-Jährige soll bereits Gewalt an der 32-Jährigen ausgeübt haben. Daher hatte er auch schon eine Wegweisung bekommen. Der Verdächtige wurde noch in den Abendstunden verhört und wird spätestens am Dienstag in die Justizanstalt Sankt Pölten eingeliefert werden. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Die traurige Wahrheit: Am Anfang der Kalenderwoche vier gibt es in Niederösterreich mehr Mordopfer als Verkehrstote zu beklagen.

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(Lie)

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