"Meine Schwester war eine Dämonin"

Er hat gestanden, seine Schwester mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Über das Motiv schweigt Eyob E. (21) aber.
Am Mittwoch wird Eyob E. (21) in die Justizanstalt Josefstadt gebracht. Es könnte ein längerer Aufenthalt werden, denn noch heute wird über die U-Haft für den mutmaßliche Mörder entschieden – es gilt die Unschuldsvermutung.

Wie berichtet, soll der Koch in der Nacht auf Dienstag am Wiener Hauptbahnhof mit einer 20 Zentimeter langen Klinge auf seine Schwester Eyerus E. (25) eingestochen haben.

Die Spanierin verstarb noch an Ort und Stelle, während Security-Mitarbeiter den Killer fixierten. Er ließ sich von der Polizei widerstandslos festnehmen. Die 32-jährige Adoptivschwester musste das Drama mitansehen.

Schon vier Mordfälle 2019:

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Aggressionen

In den Vernehmungen zeigte er sich laut Polizei zu "Tatvorwurf und Tatausführung" geständig – aber warum er das Leben seiner Schwester im zweiten Untergeschoß des Öffi-Knotenpunkts auslöschte, ist noch ein Rätsel. Die Frauen waren angereist, um mit ihrem Bruder zu sprechen. Laut Polizei geht man nicht davon aus, dass Drogen im Spiel waren.

Eyob E. ist kein einfacher Verdächtiger. Laut "Heute"-Infos gab er sich bei einem Termin mit seiner Anwältin aggressiv. Über die Schwester soll er gesagt haben, sie sei "eine Dämonin" gewesen.

Am Mittwoch werden weitere Zeugen einvernommen.



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(lu)

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