Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag wurde am Montag ein 40-Jähriger Maschinist festgenommen. Der Mann steht in Verdacht eine 42-jährige Ungarin ermordet zu haben. Besonders kurios: Er hatte sich im Dezember letzten Jahres selbst "entführt".
Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag wurde am Montag ein 40-jähriger Maschinist festgenommen. Der Mann steht in Verdacht, eine 42-jährige Ungarin ermordet zu haben. Besonders kurios: Er hatte sich im Dezember letzten Jahres selbst "entführt".
Die Frau wurde als vermisst geführt und ist es weiterhin, denn trotz dem Einsatz von Spürhunden konnte bisher keine Leiche sichergestellt werden. Der mutmaßliche Täter soll sie unter einem Wohnhaus vergraben haben. Das berichtete die "Kleine Zeitung" am Montagabend.
Der 40-Jährige aus der Gemeinde Sankt Sebastian, nahe Mariazell, habe bei seiner Festnahme beteuert, die Vermisste nicht getötet zu haben. Allerdings habe er am 5. Dezember in seinem Schlafzimmer die Leiche der Frau gefunden und sie in Panik entsorgt. Er selbst habe im Wohnzimmer geschlafen, und wisse nicht, wie die 42-Jährige ums Leben kam.
Die Suche nach der Toten geht unterdessen weiter. Die Ermittler haben dabei den Keller im Visier, der Obersteirer könnte sie dort einbetoniert haben. Der Mann habe Kontakte zum Rotlichtmilieu gehabt, berichtet die "Kleine Zeitung".
Entführung erfunden, aus Angst vor Entführung
Besonders wirr: Der Tatverdächtige war von 11. bis 20. Dezember selbst als vermisst gemeldet, . Er war für mehrere Tage verschwunden, behauptete von Ungarn entführt worden zu sein. Später ruderte er zurück: Er habe die Entführung nur erfunden, weil er Angst vor einer tatsächlichen Entführung seiner Kinder gehabt habe.